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GEZ reloaded - Resumé des Fernsehjahres 2006 ![]() Anlässlich der seit 01.01.2007 geltenden GEZ-Pflicht auf Internet-PCs und der anhängigen Diskussion um die Qualität nicht nur der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten schreibt Oliver Kalkofe für den Spiegel einen Artikel, der weniger mit Polemik, sondern vielmehr mit der bitteren Wahrheit gespickt ist. "Durch die Gänge der TV-Anstalten hallt ein kollektiver Seufzer der Erleichterung. Nichts wirklich Spektakuläres geleistet, aber ein weiteres Fernsehjar ist überstanden". "Kreative Querschnittslähmung" titelt ein auf den ersten Blick unscheinbarer Spiegel-Artikel, das TV-Programm von 2006 resümierend. Man mag von Oliver Kalkofe und seinen eigenen Produktionen halten, was man mag, in dem Artikel trifft er einige Feststellungen, die sich dem Prädikat "Wahr" nicht entziehen können. Von "Debil grinsenden Moderations-Amöben" spricht er, wenn er das Nachtprogramm von "9-Live" (von Stefan Raab liebevoll "Scheiße hoch 9" genannt) beschreibt, als "schelchtausgebildete Trickbetrüger und mäßig begabte Hütchenspieler, die auf der Straße keine zehn Minuten überstehen würden, ohne verhaftet oder von der Kundschaft niedergeschlagen zu werden" beschreibt er sie weiter. Man mag zum Thema Fernsehen in der Tat geteilter Meinung sein, inwieweit es im Zeitalter von Internet und DVD noch eine Daseinsberechtigung hat. Was sowohl die privaten, als auch die öffentlich-rechtlichen Anstalten derzeit an "Programmqualität" bieten, regt regelmäßig zu Depressionen an. Sehr interessant ist der Artikel aber auch unter dem Gesichtspunkt, dass seit 01.01.2007 auch für Internet-PCs die Rundfunkgebühr fällig wird. Ein wirklich lesenswerter Artikel. http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,druck-457054,00.html |
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